Nachdem das alljährliche Ritual hinter uns lag (Gepäck abgeben, zur Kirche gehen (und kräftig singen!), um die hintersten Plätze im Bus kämpfen, dann noch kräftiger singen(!) und fleißig Winke-Winke machen…), kamen wir nach 1 Stunde Busfahrt in Werpeloh an!
Wie immer kämpften wir um die besten (und vor allen Dingen käfersicheren Plätze im Zelt. Dann machten auf, den Platz zu erkunden. In der Mitte von 4 Windrädern hatten wir immer frische Luft!! Der Platz der Zelte war (umgeben von Bäumen und weit weit weg vom Lagerfeuer…hihi!) sehr gut und somit verbotener(!) Spaß in den Nächten garantiert! Was die Gruppenkinder wohl am meisten freute: Weit und breit flaches Land, also kein Platz für das doch soo gefürchtete „Graupenholspiel“! Doch wie sich bald herausstellen sollte, hatten sie sich da wohl zu früh gefreut: Ganz in der Nähe war ein schöner(?!), steiler Hang mit viel Sand zu finden, welcher natürlich unbedingt am Mittwoch getestet werden musste… Kids: den Hang rauf, Graupen holen, Hang wieder runter, Graupe abgeben, den nächsten raufschicken, der den Hang rauf,…
Wüstentag — das Highlight schlechthin — fiel in diesem Jahr aus und die Enttäuschung war groß. Aber trotzdem sollte man den Gruppenleitern ein großes Kompliment machen, denn sie hatten für diesen Tag einen sehr guten Ersatz gefunden: Den Umwelttag.
Da wir uns nun schon in der Natur befinden, soll auch unser Umweltmonster „Martina“ nicht unerwähnt bleiben. Hergestellt aus Müll, viel Müll, war „Martina“ die Krönung unseres Umwelttages, an dem wir alle so umweltbewusst wie möglich lebten.
Viele Gruppenkinder waren erst skeptisch, aber im Nachhinein beweist die Lagerumfrage, dass dieser Tag bei den Gruppenkindern gut angekommen ist. „Abfallarmer Einkauf“, „Mit Abfall basteln“, „Umwelttheater“ und „Die Natur erkunden“ — verschiedene Möglichkeiten wurden den Kindern geboten auf ihre Art die Natur zu entdecken. Dieses Zeltlager zog viele aus der Heimat, die sich Überfäller nannten, nach Werpeloh. Von Freitag auf Samstag bekam fast keiner Schlaf! Das Dollar-Spiel im Wald brachte viele Kratzer, Macken, blaue Flecken, etc. aber auch super viel Spass.
Neu eingeführt wurde in diesem Lager das „Jetzt oder Nie“ – Spiel. Jedes Zelt bekam eine Aufgabe zugeteilt. Zum Beispiel die örtliche Feuerwehr dazu bringen, unser „Freiluftbecken“ (auch Schlammbad genannt…) zu füllen. DAS Highlight!

Schlussresonanz:
Auch dieses Lager war mal wieder (wie auch sonst?!) super-mega-spitzenmäßig cool! …und ein ganzer Bus voll mit „Eierköppen“ und „Hühnern“ machte sich geschafft, etwas traurig, aber in großer Freude auf ein Bett, auf den Heimweg.